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Baumpflanzaktionen auf 1800m im Himalayagebiet

Im Gebiet der Naturschule „Paramarth Awadhawan“ fanden mehrere Baumpflanzaktionen statt. Eine Bepflanzung mit Bäumen ist in dieser Region sehr wichtig um der Bodenerosion bzw. der Verkarstung Einhalt zu gebieten.

2011 wurde die erste Baumpflanzaktion durchgeführt. Mehrere Generationen nahmen teil und alle, ob jung oder alt (die Älteste war 89 Jahre), hatten grosse Freude beim Pflanzen der jungen Bäume. Mit dieser Aktion wurde der Bevölkerung nahe gebracht, wie wertvoll die Vielfalt an Bäumen für das gesamte Gebiet ist und welchen Einfluss dies auf das Klima in der Region hat.

2012 vernichtete ein Flächenbrand die mühevoll gepflanzten Baumkulturen.

2013 pflanzten die Schulkinder auf dem Gelände der Naturschule erneut 150 junge Bäume. Nebst vielen indischen Baumsorten wurden auch Eichen, Eschen, Apfelbäume und Pflaumenbäume gepflanzt. Dilbar Parihar - Vorstand des in Delhi ansässigen gemeinnützigen Vereins “Shin Shiva Charitable Trust” und sein Sohn Rohit leiteten und organisierten diese Pflanzaktion in Cooperation mit der Schülerinitiative “Plant for the planet”, welche 2007 von dem damals 9 jährigen Felix Finkbeiner ins Leben gerufen wurde.

Auf dem Gelände der Schule finden weiterhin mit jeder Klasse Pflanzaktionenen statt, um das Mikroklima rund um das Schulhaus günstig zu beeinflussen.

2011 Wasserprojekt für das Dorf Sirasu im Garwhal, Nordindien

In den Trockenperioden herrschte oft extremer Wassermangel für die Menschen und zur Bewässerung der Felder. Dadurch war auch die Nahrungsmittelversorgung nicht gewährleistet.

 

Durch den Bau des 10 m tiefen Brunnens, welcher Hochwasser sicher ist, kann das Ganga-Grundwasser in ein Wasserreservoir gepumpt werden. Dies ermöglicht in den Hitzeperioden eine ausreichende Versorgung der Bevölkerung, der Tiere und der Felder mit frischem, sauberen Wasser.

2010 Grosse Überschwemmungen in Nordindien

Starke Regenfälle während des Monsuns im September 2010 führten zu noch nie dagewesenen Überschwemmungen. Die Ganga erreichte bis zu 8 Meter über den Normalpegelstand und nahm mit ihren starken Fluten alles mit was sich ihr in den Weg stellte. Ganze Häuser wurden weggeschwemmt und Dörfer von der Umwelt abgeschnitten.

Auch das Dorf Sirasu, welches wir seit  Jahren mit einer Medizinstation unterstützen war für einige Zeit von der Aussenwelt abgeschnitten. Das Boot, welches der Bevölkerung den Weg über die Ganga ermöglicht, wurde ein Opfer der Fluten. Ebenso war der Weg über eine 5 km entfernte Brücke unpassierbar.

Eine schnelle Spendenaktion machte es möglich, der Bevölkerung ein neues Boot zu übergeben.

2006 - 2009 Tsunami-Projekt in Pondicherry, Süd-Indien

Im Mai 2006 entstanden erste Kontakte mit dem Gouverneur von Pondicherry, Herrn Lt. General M.M. Lakhera, dem indischen gemeinnützigen Verein Shin Shiva Charitable Trust und dem Verein Freund der Völker e.V. Viele behördliche Hindernisse mussten überwunden werden, um einen Aufbau in dem Seebebengebiet zu ermöglichen.

Vom Freund der Völker e.V. und seinen Spendern konnten € 12.000,-- für das Projekt übergeben werden, weitere Spenden wurden von anderen Organisationen aufgebracht. Die Schule konnte zur Freude aller eröffnet werden.

2006 - 2007 Geburtshaus und Medizinstation Mala in Nordindien

Hoch in den Bergen, in sehr unwegsamem Gelände in den Ausläufern des Himalaya, wurde dieses Geburtshaus und Medizinstation im Mai 2007 eröffnet.

Hier können die Familien aus den ca. 5 Kilometer umliegenden Dörfern medizinisch versorgt werden. Ein Arzt steht ein- bis zweimal wöchentlich zur Verfügung und unterstützt die Menschen.

Der Arzt und die Medikamente wurden aus Spenden getragen.

Das Projekt wurde mit großem Erfolg abgeschlossen, der laufende Betrieb und die Folgekosten werden seit 2012 vom indischen Staat übernommen.